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Unsere Sehenswürdigkeiten
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Balzer Herrgott |
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Viele Sagen und Geschichten ranken sich um den Balzer Herrgott. Seine Entstehung ist voller Rätsel und Widersprüche, die wohl kaum ganz gelöst werden können. Die alten Leute, die seine Geschichte kannten oder mehr von ihr wussten als wir Heutigen, sind gestorben. Da für sie die Entstehung fast selbstverständlich war, schenkten sie dem in den Baum eingewachsenen Herrgott keine besondere Bedeutung.
Schon die Herkunft des aus hell gelblich-ockerfarbenem Sandstein geschaffenen Christuskörpers gibt Stoff zum Erzählen. Hugenotten hätten ihn auf der Flucht aus Frankreich an dem steilen Hang liegengelassen, sagen die einen. Nein, sagen andere, es seien Royalisten gewesen, die während der französischen Revolution aus Frankreich geflohen seien. Eine Bäuerin erzählt, er sei von einem Kloster während der Kriegszeiten hergebracht worden, um ihn vor der Zerstörung zu schützen. Irgendwo ist zu lesen, dass er um 1800 herum aufgrund eines Gelübdes von einem Bauern namens Balzer aus der Glashütte erstellt worden sei.
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Dorfmuseum |
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"Leben - wohnen - arbeiten in der vorindustriellen Zeit" ist das Leitmotiv für die Ausgestaltung des Hauptteils des Gütenbacher Dorf- und Uhrenmuseums. Die einfach eingerichtete Schlafkammer, die vortrefflich nachgestaltete "Rauchkuchi" und die gemütliche Schwarzwälder Wohnstube mit dem Kachelofen und der original eingerichteten Uhrmacherwerkstatt vermitteln ein lebendiges Bild von der Lebenswelt der "Wälder" in früherer Zeit.
In verschiedenen Räumen sind Bilddokumente und Gegenstände aus der Gütenbacher Ortsgeschichte ausgestellt. Sorgfältig restaurierte Großuhrwerke vermitteln einen Einblick in die Mechanik der Zeitmessung. Die Turmuhr der alten Gütenbacher Dorfkirche, ein Werk des Gütenbacher Philipp Furtwängler, mahnt die Besucher mit schwerfälligem Pendelgang an die Vergänglichkeit der Zeit.
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Faller Miniaturwelten |
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Lassen Sie sich in die Welt der FALLER-Miniaturen entführen und begeben Sie sich auf eine kleine Zeitreise durch die FALLER Geschichte. Bestaunen Sie echte Raritäten, aktuelle Modelle und Highlights aus dem FALLER Programm. Sie können das Museum mit allen Schauanlagen und Ausstellungsstücken auf zwei Ebenen besichtigen.
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Sägemühle |
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In Gütenbach im Hintertal, am Eingang zum Hübschental liegt die Mühle des Bühlhofes, im Volksmund nur Sägemühle genannt. Dieser für eine Mahlmühle etwas irreführende Name ist von einer sicher schon 1680 an dieser Stelle erbauten Klopfsäge abgeleitet. Die Sägemühle wird erstmals 1855 urkundlich erwähnt. Mit dem Verkauf des Bühlhofes im Jahre 1889 an die Großherzogliche Domäne wurde auch die zum Hof gehörende Säge- und Mahlmühle verkauft. Dies ist der erste urkundliche Hinweis auf die Mahlmühle.
Wahrscheinlich wurde diese Säge- und Mahlmühle bald nach dem Verkauf abgerissen. Laut Feuerversicherungsbuch von 1901 war sie nicht mehr vorhanden. Um 1920 bekam der Bühlhof einen neuen Pächter. Für diesen war eine eigene Mühle offensichtlich eine Notwendigkeit. So kaufte er 1927 die Mühle des Pfeiffenhansenhofes aus dem Vorderen Schützenbach in Furtwangen. Die Mühle wurde abgetragen und an ihrem jetzigen Standort wieder erstellt.
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