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Bürgerumfrage zur Neugestaltung der Ortsmitte der Gemeinde Gütenbach

In der Gemeinderatssitzung vom 6. Juni 2018 hat der Gemeinderat den Beschluss gefasst, das Ziel zu verfolgen, auf dem King-Areal ein Gemeindezentrum für die Feuerwehr zusammen mit dem Rathaus unterzubringen. Um sowohl die Neugestaltung des King-Areals, als auch die der gesamten Ortsmitte optimal und so bürgerfreundlich wie möglich zu gestalten, ist es der Gemeindeverwaltung und dem Gemeinderat wichtig, dieWünsche, Vorschläge und Vorstellungen der Bürger in diese Planung einzubeziehen. Für das Gebäude des alten Rathaus und alten Feuerwehrhaus sind noch keine Beschlüsse gefasst.

Der Ausgabe des Bregtalkuriers vom 11. Juli liegt ein Fragebogen bei, welcher ausgefüllt bis zum 19. August bei der Gemeindeverwaltung abgegeben bzw. eingeworfen werden kann. Der Fragebogen kann auch für weitere Haushaltsmitglieder kopiert oder im Rathaus abgeholt werden. Außerdem kann an der Befragung auch online teilgenommen werden. Hier klicken.

Die Ergebnisse können voraussichtlich bis September ausgewertet werden. Diese können dann für künftige Entscheidungen wie z. B. in welchem Stil der Neubau errichtet werden soll, ob auch das Dorfcafé im Neubau eingeplant werden soll oder ob der Klinkerkopfbau des King-Gebäudes erhalten bleiben soll einbezogen werden. Letztere Entscheidung hängt aber auch noch von der Beurteilung der Denkmalschutzbehörde ab. Der Klinkerkopfbau ist als sogenannter Denkmalprüffall aufgelistet. Das bedeutet, dass der Denkmalschutz nicht zwingend gegeben ist, sondern derzeit von der Fachbehörde überprüft wird. Mit dem Ergebnis dieser Prüfung rechnet die Verwaltung bis September.

Entwicklung

Im folgenden möchten wir Sie über den Fortgang und die einzelnen Projekte der Ortsentwicklung informieren. Mit Klick auf die unten stehenden Bilder Erfahren Sie mehr über den aktuellen Stand der einzelnen Projekte.

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Der Gemeinderat hat sich in der Vergangenheit intensiv mit der Ortsentwicklung insgesamt und den damit zusammenhängenden Projekten im Einzelnen befasst und dazu wegweisende Beschlüsse gefasst. Das im Jahr 2014 neu gewählte Gremium, mit der Hälfte neugewählter Mitglieder hat sich unmittelbar nach seiner Konstituierung im Rahmen einer Klausurtagung und unmittelbar nach der Aufnahme der Gemeinde in ein Sanierungsprogramm bei einer Begehung mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut gemacht und konzeptionelle Schritte beschlossen. So wurde als Ergebnis der Klausurtagung vom 23. August 2014 u. a. festgehalten, dass mit Architekt Helmut Schlegel eine planerische Abstimmung zur Festhalle herbeigeführt werden soll, dass das King-Gebäude erworben werden soll, dass die Verlegung des Rathauses in den King-Bau vorgesehen ist und dass der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses auf dem Festplatzgelände baugenehmigungsreif geplant werden soll.

Im Frühjahr 2015 wurden die bisherigen Überlegungen im Rahmen des Bürgerbeteiligungsverfahrens „Bürger-Café“ (Anfang März 2015) der Öffentlichkeit zur Diskussion gestellt. Die dort gemachten Anregungen und Vorschläge wurden dem Gemeinderat in der folgenden Sitzung am 29. April vorgestellt und flossen in die weiteren Beschlussfassungen ein. Diese mündeten in der förmlichen Verabschiedung einer Sanierungssatzung und dem zugehörigen Gesamtörtlichen Entwicklungs-Konzept (GEK) und dem Innerörtlichen Sanierungsentwicklungs-Konzept (ISEK) am 20. Mai 2015. In der erwähnten Beschlussfassung wurden im Wesentlichen die Ergebnisse der Klausurtagung vom August 2014 bestätigt. Bei einzelnen Punkten, beispielsweise dem möglichen Standort für ein neues Feuerwehrgerätehaus oder zur Verwendung des King-Geländes wurde die Verwaltung aus den Reihen der Gemeinderäte jedoch beauftragt, weitere Fragen zu klären.

Im Rahmen einer Bürgerversammlung am 1. Juli 2015 wurden die bisherigen Ergebnisse und Überlegungen von Verwaltung und Gemeinderat der Bevölkerung vorgestellt. Auch die Unterschriftensammlung gegen den möglichen künftigen Abriss des bisherigen Rathauses war Gegenstand der Diskussionen mit der Bürgerschaft.

Nicht in den konzeptionellen Betrachtungen von GEK oder ISEK enthalten waren konkretere finanztechnische  Vorstellungen zur Umsetzung einzelner Projekte, wenngleich in der Sitzung vom  20. Mai 2015 einem Gesamtfinanzierungsrahmen von zunächst 3,7 Mio. Euro zugestimmt worden war. Auch ein  detaillierter Zeitplan war seinerzeit nicht Gegenstand der Beschlüsse, die Laufzeit des Sanierungsverfahrens wurde jedoch auf (vorläufig) Ende 2023 bestimmt.

Eine chronologische Reihenfolge zur Umsetzung der einzelnen Ortsentwicklungsprojekte ergibt sich zum einen aus bereits gefassten Festlegungen des Gemeinderats, zum anderen jedoch aus den begrenzten finanziellen Spielräumen. Hierbei spielen die Förderregelungen des LRP und andere Fördermöglichkeiten eine wesentliche Rolle, letztlich ist jedoch immer ein Eigenanteil seitens der Gemeinde selbst zu tragen.

Informationen zur Förderung privater Sanierungen finden Sie hier

 

 

Umbau und Sanierung der Mehrzweckhalle
Umbau und Sanierung der Mehrzweckhalle
Teilabbruch des Schulgebäudes und Neugestaltung der Außenanlagen
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Neuordnung des King-Gebäudes und Verlegung Rathaus
Neuordnung des King-Gebäudes und Verlegung Rathaus
Neubau eines Feuerwehrgerätehauses
Neubau eines Feuerwehrgerätehauses

Weitere Informationen

Kontakt

Gemeindeverwaltung Gütenbach
Hauptstraße 10
78148 Gütenbach
Tel.: +49 7723 9306-0
Fax: +49 7723 9306-20
E-Mail schreiben

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Geschichte der Gütenbacher Uhrmacherei. Dokumentation in Wort und Bild vom 18. bis ins 20. Jahrhundert.