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Aktuelles aus Gütenbach

Entwicklung der Wasserversorgung

Wie bereits berichtet wurde für die Weiterentwicklung der Wasserversorgung das Büro Unger Ingenieure in Freiburg beauftragt, die nächsten Planungsschritte durchzuführen und insbesondere die Durchführung der Vergabe vorzubereiten. Die Weiterentwicklung sieht vor, die Quellen Lehmannsgrund mit einer Pumpleitung über den Schildeckerwald an den Quellschacht Dorerhof anzuschließen, um das Quellwasser von der Quelle Lehmannsgrund im Hochbehälter Eckle aufbereiten zu können. In einem zweiten Schritt im nächsten Jahr soll am Sommerberg ein Druckminderschacht eingerichtet werden, um den sanierungsbedürftigen Hochbehälter Sommerberg stilllegen zu können. Nach der Abstimmung mit dem Forstamt wurde der Verlauf der Leitungsführung angepasst, um die notwendige Abholzung des Fichtenbestandes auf ein Mindestmaß zu begrenzen. Die Trasse verläuft nun überwiegend entlang des Weges hinter dem Sportplatz sowie entlang des Schildeckerwaldweges. Um die fünf Quellen am Lehmannsgrund nutzen zu können, muss der Sammelschacht mit einer vergrößerten Ablaufkammer und mit einer vergrößerten Pumpenvorlage ausgerüstet werden. Für den Betrieb der Pumpe muss ein Stromanschluss installiert werden und die Schaltanlage der Pumpe wettergeschützt und hochwassersicher untergebracht werden. Für die Niederdruckzone wird am HB Sommerberg am Straßenrand ein neuer  Druckminderer installiert werden. Über die Einstellung des Druckminderers wird künftig im Kernort die gleiche Druckhöhe gewährleistet, wie über den Hochbehälter. Die Planung wurde mit dem Zweckverband Breitband abgestimmt. Dabei wurde festgestellt, dass der gesamte Leitungsverlauf für die Anbindung des Ortsnetzes dienlich ist. Daher werden im gesamten Leitungsverlauf, der Wasserleitungs- als auch der Stromleitungen Leerrohre für das Breitband mitverlegt. Die Mitverlegung kann bezuschusst werden. Im Haushaltsplan 2017 sind Mittel in Höhe von 280.000 EURO veranschlagt. Die Baukosten laut Kostenberechnung überschreiten diesen Ansatz. Nach Durchführung der Ausschreibung ist über die konkrete Höhe der überplanmäßigen Ausgaben noch zu beschließen.
 
 
Info zur Wasserqualität
 
Erneut hat das Tübinger Institut Jäger dem Wasser der Gemeinde Gütenbach beste Noten erteilt, wie die Gemeinde mitteilt. Die im Rathaus genommene Probe kann mit 3,4 Grad deutscher Härte als weiches Wasser eingestuft werden. Der überwiegende Teil würde dabei aus Karbonhärte bestehen, wodurch der Gehalt an Neutralsalzen eine deutlich untergeordnete Rolle spielt. Das Wasser sollte auch nicht korrosiv, als rosterzeugend wirken. Auch dies ist gegeben, das Gütenbacher Trinkwasser weist nur ein geringes angreifendes Verhalten gegenüber metallenen oder auch zementgebundenen Werkstoffen aus, wie der Prüfbericht verrät. Der Grenzwert wird hier ebenso eingehalten, wie beim Nitratgehalt oder auch der Summe aus Nitrat und Nitrit. Der Nitratgehalt weist nur etwa ein Zehntel des zulässigen Grenzwerts auf. Wie die Fachleute weiter festhalten, liegt der Sauerstoffgehalt bei 9,8 mg/l deutlich über dem geforderten Mindestgehalt von 3,0 Milligramm je Liter und ist im Vergleich zum letzten Jahr etwas angestiegen. Dies verleiht dem Wasser zusammen mit der freien Kohlensäure einen erfrischenden Geschmack, so die wörtliche Formulierung im Prüfbericht. Die aktuellen Werte sind auf der Homepage im Bereich Rathaus & Service unter der Rubrik Wasser ersichtlich, damit beispielsweise die Dosierung von Waschmitteln optimiert werden kann.
 
Bildunterschrift:
Thomas Scherzinger sorgt als Wassermeister dafür, dass die Qualität des Gütenbacher Trinkwassers stets beste Noten bekommt.
 

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Gemeindeverwaltung Gütenbach
Hauptstraße 10
78148 Gütenbach
Tel.: +49 7723 9306-0
Fax: +49 7723 9306-20
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