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Aktuelles aus Gütenbach

Aus der Gemeinderatsitzung vom 14.11.2018

Aus der Gemeinderatsitzung
 
Haushaltsplanung, Auftragsvergaben, und ein Bauantrag beschäftigen die Räte
 
Gütenbach. Schwerpunkt der Novembersitzung des Gemeinderats war die Beratung des Haushaltsplanentwurfs für 2019. Das Planmäßige Haushaltsvolumen umfasst insgesamt rund 8 Mio. Euro. Davon entfallen 3,5 Mio. Euro auf den Verwaltungs- und 4,5 Mio. Euro auf den Vermögenshaushalt. Im Vergleich zu Vorjahren stellt dies eine erhebliche Erhöhung dar. Im Verwaltungshaushalt liegen die Gründe vor allem in höheren Zuweisungen und einer dadurch höheren Zuführung an den Vermögenshaushalt. Im Vermögenshaushalt wurden die Investitionskosten für die Sanierung der Mehrzweckhalle in voller Höhe neu veranschlagt. Diese waren schon 2017 veranschlagt, wurden dort aber wegen der Bauverzögerungen nicht ausgeschöpft. Der Gesamtbetrag der vorgesehen Kreditaufnahmen beträgt im kommenden Jahr 1,7 Mio. Euro. Schon zum Beginn des Haushaltsjahres wird die Verschuldung der Gemeinde bei rund 1 Mio. Euro liegen, am Ende wird die Verschuldung voraussichtlich die Zwei-Millionen-Marke übersteigen. Die Pro-Kopf-Verschuldung steigt danach auf 1.900 Euro. Entscheidend für die Gemeinde ist hierbei, dass Zins und Tilgung in der Mittel- und Langfristigen Finanzplanung erwirtschaftet werden. Damit steht die Gemeinde trotz der Verschuldung in Zukunft auf festen Füßen. Für Diskussion sorgte der Vorschlag, im kommenden Jahr einen eigenen Ausbildungsplatz anzubieten. Die Räte forderten hier die interkommunale Ausbildung mit der Stadt Furtwangen fortzusetzen. Im Vermögenshaushalt wurde allen vorgeschlagenen Investitionen zugestimmt. Diese beinhalten Mittel für die Digitalisierung der Verwaltung inklusive des Sitzungsdienstes des Gemeinderats, Ausstattung der Feuerwehr, Ausstattung des Bewegungsraums und Errichtung von Schallschutzmaßnahmen, Herstellung eines Ruheraums im Kindergarten, Sanierung der Mehrzweckhalle, Planungskosten für das neue Gemeindezentrum am King, Gestaltung eines Mehrgenerationenplatzes am alten King-Gelände, Erschließung von Baugebieten, Sanierung des Wendehammers im Gewerbegebiet Ob der Eck, Erwerb von Maschinen für den Bauhof, eine Kapitalumlage für das Interkommunale Gewerbegebiet sowie Finanzmittel für den Breitbandausbau. Auf Antrag der Gemeinderäte wurden zusätzlich Finanzmittel für die Erneuerung der Fenster in einem Raum im Turm des Schulgebäudes aufgenommen. Dem Entwurf des Haushaltsplanes wurde danach einstimmig zugestimmt. Die Endfassung wird im Dezember präsentiert und beschlossen.
 
Zahlreiche Aufträge für die Sanierung der Mehrzweckhalle wurden vergeben
 
Für die Sanierung der Mehrweckhalle wurden jeweils einstimmig insgesamt sieben Auftragsvergaben mit einem Volumen von 952.500 Euro Beschlossen. Detailfragen wurden dabei auf die Planungssitzung am kommenden Mittwoch zurückgestellt. Der Auftrag für Rohbauarbeiten geht mit rund 140.000 Euro an die Firma Kammerer aus Triberg, Nußbach. Das Angebot lag mit 5.900 Euro ca. 4 % über der Kostenberechnung. Für die Lufttechnischen Anlagen geht der Auftrag mit 245.000 Euro an die Firma Baumeister an Rottweil. Der Kostenrahmen wird hierbei mit 16.600 Euro um 7 % überschritten. Betonsägearbeiten soll die Firma Botech aus Freiburg ausführen. Die Auftragssumme liegt bei 19.900 Euro um 13 % über dem Kostenanschlag. Bei den Sanitärarbeiten hat die Firma Jaskulla aus Furtwangen das günstigste Angebot mit 126.600 Euro abgegeben. Dieses liegt 10.300 Euro und 8 % unter den kalkulierten Kosten. Bei der elektrischen Neuinstallation lag ausschließlich das Angebot der Firma Stratz vor. Der Auftrag wurde mit einer Summe von 381.000 Euro erteilt und weicht nur gering von der Kostenberechnung ab. Sonderleistungen, die ebenfalls angefragt und angeboten waren, werden zunächst ausgeschlossen. Für Gerüstbauarbeiten wurde die Auftragsvergabe an die Firma Erwin Dorer aus Furtwangen zu einer Angebotssumme von 31.000 Euro beschlossen. Abschließend wurde die Fachbauleitung Brandschutz das Büro Steppacher aus Friesenheim für weitere Leistungen mit rund 9.000 Euro beauftragt.
 
Gemeinde entscheidet sich für Ökostrom
 
Die Belieferung mit Strom ab Januar 2019 wurde seitens der Gemeinde neu ausgeschrieben. Die Gemeinde bezieht hier jährlich rund 180.000 Kilowattstunden in der Straßenbeleuchtung und den öffentlichen Einrichtungen. Angefragt wurde bei sieben Energiedienstleistern sowohl Öko- als auch Graustrom. Der günstigste Anbieter für Graustrom liegt bei den jährlichen Gesamtkosten lediglich 600 Euro unter dem günstigsten Anbieter für Ökostrom. Nach kurzer Diskussion entschied sich der Gemeinderat unter einer Enthaltung dafür den Auftrag verbunden mit jährlichen Gesamtkosten von 50.3000 Euro an die Energiedienst GmbH aus Rheinfelden zu vergeben.
 
Nachträglicher Baugenehmigung wird zugestimmt
 
Im Vogtsgrundweg stellte die Baurechtsbehörde zwei genehmigungspflichtige Bauten fest. Dabei handelt es sich um einen Carport mit Geräteschuppen und einem Carport für einen Radlader mit einer überbauten Fläche von rund 70 Quadratmeter. Die Bauherren beantragten auf Hinweis der Genehmigungspflicht die Baugenehmigung. Der Gemeinderat erteilte einstimmig das Einvernehmen zu den errichten Bauwerken.
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildunterschrift:
Wegen der anstehenden Investitionen muss die Gemeinde eng kalkulieren.
Bildunterschrift:
Wegen der anstehenden Investitionen muss die Gemeinde eng kalkulieren.

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