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Aktuelles aus Gütenbach

Innenausbau der Mehrzweckhalle wird diskutiert - Gemeinderat legt Wert auf Erkennbarkeit der Sanierung

Bildunterschrift:
Mit diesen Fließen, dem Modell Chroma non slip, von Agrob-Buchtal soll das Foyer künftig ausgestattet werden. Das konkrete Farbmuster wird bei der Ausführung abgestimmt.
 
Innenausbau der Mehrzweckhalle wird diskutiert Gemeinderat legt Wert auf Erkennbarkeit der Sanierung
 
Gütenbach. Vergangene Woche traf sich der Gemeinderat zu einer intensiven Beratung über die künftige Ausstattung und Gestaltung der Mehrzweckhalle.
Zunächst wurden die künftigen Boden-, Wand- und Deckenbeläge durch Architekt Martin Rosenfelder bemustert und ausgewählt. Im Foyer wurde dabei jeweils eine hochwertigere Variante ausgewählt. Der Bodenbelag soll mit farbigen Fließen versehen werden. Dieser Raum ist erfüllt künftig Repräsentationswirkung, hier kann man auch etwas Farbe zeigen, so die Gemeinderäte Schonhardt, Fahle und Riesle. Bürgermeisterin Wolber und Gemeinderat Kienzler waren hier anderer Meinung und stimmten für einen Anthraziten Belag im Hinblick auf die beanspruchende Nutzung des Eingangsbereichs und dem damit verbundenen Pflegeaufwand. Die Gestaltungsvorschläge wurden von den Ingenieuren für Elektrotechnik Martin Golly und Christophe Furlan vorgestellt. Die gesamte Beleuchtung wird künftig mit LED-Leuchtmitteln ausgestattet, in diesem Zuge wird auch der Bauhof neue Lampen erhalten. Im Foyer wurden auf Vorschlag der Ingenieure runde Leuchten, die in verschiedenen Größen in Feldern platziert werden. Alle Vorschläge wurden von den Räten einhellig begrüßt. Die Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärpläne wurden von Ingenieur Jonas Maier vorgestellt. Das neue Lüftungsgerät wird in der ehemaligen Bar platziert und benötigt hier etwas die Hälfte des Raumes. Bedenken seitens des Gemeinderats war hierbei, dass der Raum nicht mehr ausreichend Platz für das Stuhllager bietet. Bislang wurde der Raum als Bar und Stuhllager benutzt. Da die Bar künftig im Foyer untergebracht ist kann die übrige Fläche vollständig als Stuhllager genutzt werden. Die Vorschläge für die Bemusterung der Sanitäranlagen wurden einhellig angenommen, grundsätzlich sprach man sich bei der Einrichtung jeweils für die stabilere Variante aus. Bislang verfügte die Halle im inneren über Wandhydranten, auf diese muss nach der Sanierung verzichtet werden. Die fachmännische Stellungnahme lautete, dass für die Wandhydranten sonst ein teures Wassertrennsystem notwendig wäre. Auch aus feuerwehrtechnischer Sicht konnte Kommandant Schonhardt abnicken, dass die Wandhydranten nicht zwingend notwendig seien. Zum Wunsch des Gemeinderats, auf dem Flachdach der Gemeinde eine PV-Anlage zu errichten, stellte Statiker Uli Wurz eine Stellungnahme vor. Zusammenfassend rät der Statiker davon ab. Die Errichtung der Konstruktion für diese Anlage wäre mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden. Die filigrane Deckenkonstruktion liefert ohnehin zahlreiche Herausforderungen im Zuge der Bestandssanierung. Was den Halleninnenraum betrifft stellte Bürgermeisterin Lisa Wolber einen Vorschlag für Prallschutzwände vor. Nach den aktuellen Vorschriften müssen die Stirnseiten der Halle mit federwirkenden Wänden bis auf zwei Meter Höhe ausgestattet sein. Bei der Rückwand kann dies durch Vorbau einer Prallschutzwand erfolgen, auf der Bühnenseite ebenfalls, zudem wird vorgeschlagen im Bühnenbereich Steckelemente mit einer Prallschutzwirkung aufzusetzen. Die Seitenwände können im Bestand belassen werden. Hier muss lediglich das Garagentor des Geräteraums erneuert werden. Die kalkulierten Kosten für diese Maßnahme belaufen sich auf 60.000 Euro und sollen nun ausgeschrieben werden. Für die Holzverkleidung der Seitenwände wird eine einfache Aufbereitung durch abschleifen und Neuanstrich empfohlen.
 

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