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Aktuelles aus Gütenbach

Aus der Gemeinderatsitzung 06.11.2019

Aus der Gemeinderatssitzung
 
Haushaltsplan wird beraten / Prognosen für Folgejahre erfordern Sparsamkeit
 
Gütenbach. Auch in diesem Jahr konnte Anfang November der Entwurf des Haushaltsplanes vorgelegt werden, obwohl dies der erste Haushalt nach dem Neuen Kommunalen Haushalts- und Kassenrecht (NKHR) ist. Viel Arbeit steckt hinter dem 130 Seiten umfassendem Werk, diese war aber dringend notwendig, denn ohne den Haushalt können keine Zuschüsse beantrag werden, so Bürgermeisterin Lisa Wolber. Im NKHR müssen neuerdings Abschreibungen erwirtschafte werden, was für viele Gemeinden eine große Herausforderung darstellt. Im Haushaltsentwurf schafft es die Gemeinde dennoch im kommenden Jahr einen Überschuss von 80.000 Euro zu erwirtschaften. Für die Folgejahre sehen die Prognosen hingegen schlechter aus. So weisen die voraussichtlichen Ergebnisse hier einen Fehlbetrag von 150.000 Euro aus. Dies liegt insbesondere an Zuweisungen und Umlagen durch den FAG. Diese sind jeweils abhängig vom Steueraufkommen des jeweils zweitvorangegangenen Jahres. Weil das Steueraufkommen der Gemeinde Gütenbach 2018 noch niedrig war, profitiert die Gemeinde 2020 noch einmal davon. Die positive Entwicklung in 2019 wirkt sich dann auf die Jahre ab 2021 aus. Die Bürgermeisterin warnte dennoch davor, nur schwarz zu sehen, wichtig sei Ihr eine Strategie für die Gemeinde zu entwickeln, denn viele Ausgaben wirken sich erst langfristig positiv aus. Insgesamt müsse man versuchen alle laufenden Kosten gering zu halten. Kritisch hinterfragt wurden die innerhalb des Haushalts veranschlagte Ausgaben für Tourismus. Auf Antrag aus der Mitte des Gemeinderats wurden diese bis auf den Beitrag an das Zweitälerland gestrichen. Insgesamt umfasst der Planentwurf rund 3 Mio. Euro für Aufwendungen im Ergebnishaushalt. Für Investitionen sind 3,3 Mio. Euro geplant. Darunter die übrigen notwendigen Finanzmittel zur Sanierung der Mehrzweckhalle mit 2 Mio. Euro, 500.000 Euro für den Breitbandausbau, 70.000 Euro für einen möglichen Umbau im Kindergarten sowie einige weitere Investitionen. Für Kreditaufnahmen sind 1,2 Mio. Euro vorgesehen. Danach steigt die Gesamtverschuldung auf rund 3 Mio. Euro, was einer pro Kopf Verschuldung von 2.586 Euro entspricht. Damit überschreitet die Gemeinde den historischen Höchststand von 1,6 Mio. aus dem Jahr 1985. So lange Zins und Tilgung erwirtschaftet werden, stellt dies aber kein Problem dar. Insbesondere die Zinsen für die Breitbandkredite sind sehr niedrig.
Außenanlagen werden günstiger
Für die Umgestaltung der Außenanlagen beriet der technische Ausschuss am 10. Oktober über mögliche Änderungen. Der Gemeinderat stimmte jeweils einstimmig zu, Betonpflaster anstatt Granitpflaster zu verwenden. Dadurch kann die Auftragssumme an die Firma Ensch von 144.000 Euro um 19.700 Euro reduziert werden. Zusätzlich hinzu kommen jedoch 17.000 Euro für die Erneuerung der Treppenanlage und Drainage am Altpapierlager. Weiterhin ausgewählt wurden Leuchtmittel für die Außenanlage. Zudem wurde dem Vorschlag der Bürgermeisterin zugestimmt, die Sitzgelegenheiten für den neuen Vorplatz durch einen Waldarbeiter mit Holz aus dem Gemeindewald herstellen zu lassen. Mit der Auftragsvergabe für Schlosserarbeiten wurde voraussichtlich einer der letzten Aufträge zur Sanierung der Mehrzweckhalle erteilt. Der Zuschlag geht mit einer Auftragssumme von 50.700 Euro an die Firma Stahlbau Münch aus Brigachtal. Enthalten ist der Fluchtsteg am Hinterausgang sowie Geländer, Podeste und die Konstruktion des Vordachs.
 

Weitere Informationen

Kontakt

Gemeindeverwaltung Gütenbach
Hauptstraße 10
78148 Gütenbach

Bürgermeisterin
Lisa Wolber

Tel.: +49 7723 9306-13
Fax: +49 7723 9306-20
E-Mail schreiben

oder

Hauptamtsleiterin
Caroline Heim

Tel.: +49 7723 9306-14
Fax: +49 7723 9306-20
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